In warmen Scheunen duftet getrocknetes Gras, und genau diese Noten prägen den festen, doch geschmeidigen Laib aus den Tälern um Tolmin. Scheiben zeigen goldene Schatten, schmecken nach Haselnuss, Butter und Bergabend. Mit Polenta, Pilzen oder schlichtem Brot klingt sein Charakter am klarsten.
Auf kargen Höhen weidet die Herde nah an Wind und Himmel. Der geschnittene Teig aus Schafmilch braucht Ruhe, wird gewendet, gebürstet, gepflegt. Das Ergebnis wirkt kernig, leicht pfeffrig, mit einer Salznote, die an schweißnasse Stirnen, Flussspritzer und steinige Pfade erinnert.
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