Mit den ersten warmen Tagen kriechen Quendel und junge Schafgarbenblätter zwischen Steinen hervor, und in tieferen Lagen duftet Bärlauch entlang feuchter Rinnen. Achte auf Verwechslungen mit Maiglöckchen, nutze Bestimmungsmerkmale bewusst, ernte nur Teilstücke, und trockne schonend, um zarte Aromen zu bewahren.
Wenn der Wind nach Harzen und Sonne schmeckt, stehen Bergthymian, Johanniskraut und Spitzwegerich in voller Kraft. Pflücke in den späten Vormittagsstunden, meide brütende Mittagshitze, lasse stets genug stehen. Dokumentiere Fundorte, beobachte Insektenverkehr, und ernte nur unversehrte, trockene Pflanzenteile.
Wenn die Gipfel Zuckerhauben tragen, konzentrieren sich Kräfte in Wurzeln und Samen. Grabe nur kleine Anteile von Wegerich oder Löwenzahn, klopfe Erde sorgsam zurück, danke dem Ort. Röste Samen mild, trockne Wurzeln langsam, und fülle Vorratsgläser gegen stürmische Tage.
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